none

Der Skill Katalog

von Mrz 1, 2022Human Ressource, Kompetenzmanagement

Warum braucht es einen Skill Katalog? Ein KMU hat in der Regel eine Vielzahl an Mitarbeitenden mit unterschiedlichen Qualifikationen. Sowohl die Tätigkeitsbereiche als auch die Ausbildungen und Erfahrungswerte können stark voneinander abweichen. Um strukturieren zu können was für Kompetenzen Mitarbeitende besitzen oder welche Skills für die Erreichung der Unternehmensziele benötigt werden, bedarf es eine Kompetenzdatenbank, einen Skill Katalog.

Skill Katalog Definition

Ein Skill bzw. Kompetenz-Katalog definiert und beschreibt alle Kompetenzen, welche für die Erreichung von Unternehmenszielen notwendig sind. Der Begriff Kompetenzen kann hierbei weitgreifend definiert werden. So kann man zum Beispiel auch Erfahrungswerte, Wissen oder Ausbildungen in einem Skill Katalog erfassen.

Skill Katalog Erstellen

Ein Kompetenzkatalog ist demnach eine Kompetenzdatenbank, welche meist vom Unternehmen individuell angefertigt wird. Beim Erstellen eines Kompetenzkatalogs, werden in der Regel zuerst die bestehenden Kompetenzen in einer Organisation erfasst. Danach werden jene Kompetenzen ergänzt, welche zur Erreichung von bestehenden oder geplanten Unternehmenszielen benötigt werden.

Partizipativer Kompetenzkatalog

Wenn Mitarbeitende beim Erstellen oder Ergänzen des Kompetenzkatalogs eingebunden werden, kann man von einem partizipativen Skill Katalog reden. Vorteil eines partizipativen Kompetenzkatalogs ist es, dass neue Perspektiven und vielleicht nicht berücksichtigte, sogenannte versteckte, Kompetenzen mit eingebunden werden.

Eine Herausforderung beim partizipativen Kompetenzkatalog Verwalten ist es, dass ein Skill Management System verwendet wird, dass den Verwaltungsaufwand reduzieren kann, so dass HR-Verantwortlich nicht überlastet werden.

Noch nicht bekannte Kompetenzen lassen sich nur durch Einbindung von Mitarbeitenden erfassen“

Welche Skills sind relevant?

Welche Kompetenzen für den individuellen Kompetenzkatalog relevant sind, hängt von den Unternehmenszielen ab. Hierbei gilt sich die Frage zu stellen, hilft jene Kompetenz in der Erreichung des XY Unternehmensziels. Wenn die Antwort „Ja“ lautet, dann sollte diese Kompetenz in den Kompetenzkatalog aufgenommen werden; auch wenn die Kompetenz aktuell keinen offensichtlichen Vorteil mitbringt. Ein strategisch durchdachter Kompetenzkatalog beinhaltet nämlich auch jene Kompetenzen, welche in der nahen Zukunft an Relevanz gewinnen können.

Definition: Hard Skills sind, sehr einfach ausgedrückt, jene Kompetenzen welche sich erlenen lassen und welche vorgeführt werden können. Beispiel für Hard Skills sind, Programmierkenntnisse, Betriebswirtschaftliche Fähigkeiten oder Sprachkenntnisse. Soft Skills sind dahingegen schwieriger messbar und meist vergleichbar mit Charaktereigenschaften. Beispiele für Soft Skills sind zum Beispiel Empathie, Teamwork oder Flexibilität.

In einem Skill Katalog ist es oftmals relevant, sowohl Hard als auch Soft Skills zu berücksichtigen. Hierbei besteht aber oftmals die Herausforderung, die Soft Skills zu bemessen und qualifizieren. Oft werden daher Soft Skills von den Mitarbeitenden selbst eingeschätzt, externe Tests oder andere Kollegen zum Bemessen von Soft Skills herangezogen.

Warum braucht es einen Kompetenzkatalog?

Um standardisierte Qualifizierungs- sowie Ausbildungsprozesse zu gewährleisten, bedarf es einheitliche Definitionen sowie für alle verständliche Kompetenzbeschreibungen. Ein Skill Katalog stellt die Qualitätssicherung in der Personalentwicklung sicher. Kompetenzmodelle werden in einem Kompetenzkatalog festgelegt und neue oder ergänzte Kompetenzen können basierend auf jenen Strukturen, einfacher hinzugefügt werden.

Über den Autor

Simon Löwy

Simon Löwy

Simon is co-founder of Skilltree. He writes in this blog on topics such as new work, human resource management and personnel development.

Kompetenzbasierte Organisationen: Weg frei für die Kompetenz Revolution

Oftmals verfolgen Führungskräfte beim Aufbau neuer Kompetenzen einen zweidimensionalen Ansatz. Wenn Sie in diese Kategorie fallen, denken Sie vielleicht über die Fähigkeiten auf der einen Seite und Ihre Mitarbeiter auf der anderen Seite nach. Sie analysieren...

Lernmanagement und LMS

Wie unterstützt man Mitarbeitende beim selbstständigen oder gemanagten Lernen in der Organisation. Was braucht es dafür und auf was sollte geachtet werden? In diesem Beitrag stellen wir Lernmanagement und Vorteile eines Lernmanagement-Systems (LMS) vor. Diess Wissen...

Skill Management in der Personalentwicklung

Skill Management ist ein Teilbereich der Personalentwicklung. Viele Aufgaben der Personalentwicklung lassen sich ohne einem Skill Management nicht realisieren. In diesem Artikel wird die Rolle des Skill Managements in der Personalentwicklung...

Tipps für die Umsetzung

In diesem Kapitel lernst du praktische Tipps zur Umsetzung des Kompetenzmanagement kennen. Diese Fragen werden wir in den nächsten drei Artikeln klären. In diesem Kapitel findest du hilfreiche Tipps welche man beim Kompetenzmanagement bzw. Skill Management beachten...

Was ist Strukturelles Empowerment

Strukturelles Empowerment thematisiert die Bedingungen von Organisationsstrukturen im Kontext der Befähigung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Hierbei liegt der Fokus nicht auf der Befähigung von Individuen in Organisationen und deren subjektiven Wahrnehmungen...

„30 Prozent Fachkräftemangel könnten vermieden werden“
Bestandskräfte werden oft bei der Jagd nach qualifizierten Mitarbeitern vergessen

Graz/Österreich Die Konzepte sind vielfältig: Mehr Homeoffice, mehr Freiheit, bessere Work-Life-Balance, gesponserte Umzüge oder ein Gratis-E-Bike. So wollen Firmen Fachkräfte anwerben, um den dringenden Bedarf zu decken. Markus Skergeth, Gründer und Geschäftsführer...

5 Tipps für erfolgreiches Skill Management

Skill Management bzw. Kompetenzmanagement bringt in vielen Unternehmen nicht immer den erwarteten Erfolg. Oftmals scheitert ein erfolgreiches Skill Management aufgrund der gleichen Probleme. So können zum Beispiel wider Erwarten, keine Weiterbildungsmaßnahmen...

Laufbahnplanung

Um Mitarbeitenden eine Job-Perspektive in der Organisation geben zu können und aufzuzeigen, welche Qualifikationen für eine Beförderung benötigt werden, bedarf es einer Definition von Stellenprofilen und Karriereschritten. Dies kann durch die Laufbahnplanung...

Die Grundlagen des Kompetenzmanagement

In diesem Kapitel lernst du die Grundlagen des Kompetenzmanagement kennen. Wie ist Kompetenzmanagement definiert? Warum sollte man Kompetenzmanagement betreiben? Wo kann man es einsetzen? Und wie ist es als Teil des Personalmanagement abgegrenzt? Diese Fragen werden...

New Work

Lesedauer: 2minNew Work schimpft sich jede/r mal schnell, doch die wenigsten haben überhaupt eine konkrete Vorstellung, was der Begriff überhaupt bedeutet, oder woher der Begriff ursprünglich kommt. Das ist meiner Meinung nach, nicht richtig so. Deswegen möchte ich...
success icon

Your download has started!

Why have an Excel matrix when you can have a whole tree?
Try Skilltree for free and start growing your skills.

14 days free | No credit card required

success icon

Dein Download ist gestarted!

Warum eine Excel Matrix wenn man gleich einen ganzen Baum haben kann?
Probiere Skilltree
gratis aus und wachse mit all deinen Fähigkeiten.

14 Tage kostenlos | Keine Kreditkarte erforderlich